Naturholzmöbel: So pflegst Du sie richtig

Viele unserer Hersteller setzen auf Holz bei der Fertigung ihrer Design-Klassiker. Da wäre das Label HÜBSCH mit seinen Hockern aus Eichenholz. Bloomingville mit Regalen aus Paulownien-Holz und Kommoden aus Kiefernholz. Oder auch TineKHome mit Möbeln, die komplett aus Rattan gefertigt sind.

Damit Du lange Freude an Deinen Holzmöbeln hast und sie auch noch nach vielen Jahren in voller Pracht erstrahlen, ist die richtige Holzpflege ein Muss. Und die setzt ein wenig Wissen voraus. Denn: Holz ist ein natürliches Material, das ständig arbeitet. Umwelteinflüsse wie Licht und Feuchtigkeit greifen es an. Doch keine Sorge: Mit ein paar einfachen Tricks pflegst Du Deine skandinavischen Holzmöbel wie ein Profi und sorgst dafür, dass sie so schön aussehen, wie am ersten Tag.

Holzmöbel reinigen und pflegen in nur vier Schritten

1. Staub wischen

Zur regelmäßigen Reinigung von Holzmöbeln gehört das Entfernen von Staub. Diesen Step solltest Du außerdem vor jeder weiteren Reinigung oder Pflege Deiner Holzmöbel in Angriff nehmen.

Nutze einen feuchten Lappen oder ein weiches Tuch, um Dein Holzmobiliar von Staub zu befreien. Wichtig: Wenn Du einen feuchten Lappen wählst, mach ihn nicht zu nass. Wenn Du Deine Holzmöbel zu feucht abwischst, kann das Holz aufquellen.

2. Schmutz entfernen

Wir sind uns sicher: Du liebst Deine Skandi-Möbel aus Holz. Doch auch bei der besten Pflege kann ein Holztisch stark verschmutzt sein und Flecken aufweisen. Die gute Nachricht: Selbst hartnäckigste Verschmutzungen lassen sich recht einfach von Holzmobiliar entfernen.

Behandle die stark verschmutzten Stellen einfach mit einer neutralen Seife. Selbst eine Kernseife erfüllt diesen Zweck. Arbeite die Seife mit einem feuchten Lappen oder Schwamm ein und reibe dann die Seifenlauge ab. Mit einem trockenen Tuch nachwischen. Und voilà, so schön wie neu.

3. Richtig pflegen

Die Holzoberflächen Deiner Möbel sind perfekt gereinigt. Fehlt nur noch die richtige Pflege.

Der klassische Weg ist die Arbeit mit Holzölen. Sie erhöhen die Widerstandskraft des Holzes gegen Umwelteinflüsse und bringen die Farbe von Holztischen, -stühlen, -schränken und -kommoden wieder zum Strahlen. Zugleich behält das Holz durch die Behandlung mit Holzöl seine natürlich Weichheit, wird nicht brüchig und hält Sonnenlicht und Wasser besser stand.

Setze bei der Wahl des passenden Öls auf natürliche Produkte. Im Idealfall ist das Öl auf den Holztyp Deines Mobiliars ausgerichtet. Tipp: Für noch mehr Pflege, nutze natürliches Bienenwachs.

4. Schleifen

Hast Du es mit einem besonders alten Möbelstück zu tun, das seine besten Zeiten hinter sich zu haben scheint, gib nicht auf. Selbst tiefe Kratzer und Macken können noch behandelt werden. Alles was Du brauchst ist Schleifpapier.

Schleife die Oberfläche des Möbelstücks mit feiner Hand vorsichtig ab, bis der Kratzer nicht mehr zu sehen ist. Arbeite dann mit einem natürlichen Öl oder Wachs nach, um dem Möbelstück einen einheitlichen Look zu verpassen.

Wichtig: Darauf solltest Du bei der Holzpflege verzichten

Toll, dass Du Deine Holzmöbel richtig pflegen möchtest. Damit aus dem gut gemeinten Vorhaben aber kein Desaster wird, vermeide bitte folgende Fehler.

Aggressive Reinigungsmittel

Saure oder alkalische Reinigungsmittel haben auf Holzmöbeln nichts verloren. Verzichte also auf Scheuermilch und aggressive Reiniger. Setze lieber auf natürliche Holzpflegemittel und milde Seifen. Ansonsten droht das Holz Deines Mobiliars zu reißen und sich farblich zu verändern.

Stahlwolle und Co.

Stahlwolle oder raue Schwämme reinigen zwar gründlich. Auf Möbelstücken aus Holz sorgen sie jedoch nur für Kratzer. Wende lieber feuchte, weiche Tücher an, um Deine Holzmöbel zu reinigen und zu pflegen.

Heiße und feuchte Gegenstände

Wenn Du einen heißen Topf oder ein feuchtes Wasserglas auf einem Möbelstück aus Holz abstellst, führt das zu unschönen Ergebnissen. Nässe lässt das Holz aufquellen und führt zu Wasserflecken. Hitze brennt sich in das Holz ein.